Der Highline-Park in New York

Gerade in Europa sind wir konfrontiert mit brachliegen Wohn- und Industrieflächen. Verursacht durch den demographischen und wirtschaftlichen Wandel stehen viele Städte vor der Frage, wie sie mit diesen Flächen nun umgehen.
Mehrere Jahrzehnte standt in New York die HighLine still, eine Hochbahn mit mehreren Kilometern Gleisbett. Früher diente sie dem Gütertransport inerhalb von Manhatten und trug einen wesentlichen Teil zur Entwicklung NewYork’s bei. Rückbau, Spekulanten überlassen, einfach verrosten lassen, Wildnis inmitten einer Weltmetropole oder …?
Einige NewYork’er angagierten sich für diese Bahn und konnten die Stadtverwaltung überzeugen, das Bauwerk zu erhalten und sogar finanziell zu unterstützen. Die Landschaftsarchitekten Field Operations entwarfen ein Konzept, nach dem ein weitläufiger Park entstehen sollte.
Schmale Fertigbetonelemente formen die Wege- und Platzflächen, zwischen ihren schmal zulaufenden Enden wachsen Gräser, Moose und wilde Blumen. Der gesamte Charakter ist wild und zurückhaltend, kein elitärer Park.
Landschaftsarchitekturpreis 2009
Der BDLA würdigte am 10. September 2009 die Arbeiten dreier Landschaftsarchitekturbüros. Die ersten beiden Preis gingen an Peter Davids und Friedhelm Terfrüchte, für das Projekt „Carl Alexander Park I” in Baesweiler und an das Büro Till Rehwaldt Landschaftsarchitekten, für die Gestaltung des „ULAP-Platz Berlin”.
Erstmals wurde auch ein Sonderpreis für den besten Hausgarten ausgelobt. Dieser ging an Reiner Schmidt Landschaftsarchitekten, für einen Villengarten in St. Gilgen.
Nähere Informationen unter: http://www.deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de/