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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU NATURPOOLS

1. Zur Herstellung

Wie sieht der Bauablauf bei der Herstellung eines Naturpools aus Holz aus?
Der Ablauf gliedert sich in folgende Schritt: Grundlagenermittlung und Bestandsaufnahme ­> zeichnerische Darstellung der Entwurfsidee ­> Angebot und Abschluß eines Bauauftrages >  Baustelleneinrichtung, Aushub der Baugrube und Modellierung der Niveaus > Poolrand und Folienabdichtung herstellen ­> Einbau der vorgefertigten Poolwände aus Tannenholz ­> Montage der Tehnik ­> Filterkies einbauen und Wasserpflanzen setzen ­> Wasser einfüllen > Montage von Holzterrasse und Solardusche > Hoffentlich ist es schon warm genug für den ersten Sprung ins Wasser damit dem Badevergnügen nichts mehr im Wege steht

Wie lange dauert die Baustelle?
Für einen durchschnittlichen Naturpool mit einer Wasseroberfläche von ca. 50 m² benötigen wir ca. 4 bis 6 Wochen. Witterungseinflüsse können die Bauzeit verlängern.

Wie hoch sind die Herstellungskosten?
Die Kosten für einen mittleren Naturpool von ca. 30 bis 50 m² liegen bei ca. 1.000,- €/m² , hängen aber von verschiedenen Faktoren ab. Ein verbindliches Angebot kann erst nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?
Der Stromverbrauch bei einem Durchschnittspool liegt in der Badesaison bei ca. 0,4 bis 0,6 kW/h, bei einem Strompreis von ca. 0,20 € fallen somit ca. 60,- bis 90,- € pro Monat an.

Ist es möglich einen konventionellen Pool in einen Naturpool umzubauen?
Ja, diese Möglichkeit besteht.

 

2. Zur Bauweise

Werden in einem Naturpool Wasserpflanzen benötigt?
Wasserpflanzen werden sind nicht unbedingt notwendig, jedoch wirken sie unterstützend bei der Wasseraufbereitung und besitzen einen ästhetischen Wert.

Was ist der Unterschied zwischen einem Naturpool und einem Schwimmteich?
Die Anforderungen an die Wasserqualität sind beim Naturpool höher als bei Schwimmteichen, dies kann nur mittels ausgeklügelter Filtertechnik erreicht werden.

Wie reinigt sich das Wasser in einem Naturpool?
Das Wasser wir auf natürliche Weise gereinigt. Dabei durchströmt permanent das belastete Badewasser einen Kiesfilter in dem Mikroorganismen das Wasser aufbereiten.

Wann muß das Wasser ausgetauscht werden?
Unter normalen Umständen nie.

Ist Holz im Naturpool überhaupt haltbar?
Ja, denn das Holz befindet sich unter Wasser und ist komplett umspült, somit können holzzerstörende Organismen dem Holz nichts anhaben.

 

3. Zur Nutzung

Macht ein Naturpool mehr Arbeit als ein herkömmlicher Pool?
In der Regel nicht, dies hängt jedoch sehr vom persönlichen Anspruch ab.

Welche Wartungs- und Pflegearbeiten müssen bei einem Naturpool durchgeführt werden?

Im Frühjahr vor der Inbetriebnahme ist eine Grundreinigung durchzuführen dabei werden auch abgestorbene Pflanzenreste entnommen, ein Rückschnitt der Pflanzen erfolgt über der Wasseroberfläche, ist aber nicht immer notwendig. Nach einer anschließenden Rückspülung der Filterzonen und einer augenscheinlichen Kontrolle der technischen Anlage (Gängigkeit der Skimmerklappe, sind alle Rückspülventile wieder geschlossen) kann der Naturpool in Betrieb genommen werden.

Während der Badesaison sollte der Naturpool ca. zweimal mit dem Sauger gereinigt werden, ein zu oftes Reinigen/Putzen kann sich jedoch negativ auf die Wasserqualität auswirken. Mindestens einmal pro Woche sollten auch die Skimmerklappen kontrolliert und Schmutz/Blätter entfernt werden.
Nach der Saison ist die Filtertechnik Stromlos zu schalten und vor dem Laubfall sollte ein Netz über den Naturpool gespannt werden. Die Beleuchtung kann ganzjährig genutzt werden.
Dürfen in einem Naturpool Fische gehalten werden?
Nein, das Futter und der Kot der Fische hat einen negativen Einfluß auf die Wasserqualität.Welche Anforderungen werden an die Füllwasserqualität gestellt?
Die Erstfüllung und Nachfüllung kann mit Leitungswasser erfolgen. Unter Umständen ist eine Füllwasserbehandlung notwendig.